DIE LEHRSTUNDE
Die Lehrstunde „Für biologisch sinnvolle Musik“ zielt auf Studenten und Experten ab, die sich vertiefen und ihre Interpretation von einem völlig neuen Blickwingel aus (bio)logisch gestalten wollen: nämlich dem der Germanischen Neuen Medizin. Sie zielt darauf ab, die technische Aufführung eines Musikers/Interpreters in Übereinstimmung mit seiner expressiven/biologischen Dränge zu verbessern.
Die Entdeckung von Giovanna Conti „Für eine biologisch sinnvolle Musik vom Blickwinkel der Germanischen Neue Medizin“, veröffentlicht durch „Amici di Dirk-Ediciones de la Nueva Medicina“, ist das wissenschaftliche Fundament dieser Methode.
ZIEL
Das Antreffen von in der Musik anwendbarer, innovativer Methodiken (ähnlich wie Biologie und Medizin vom Blickwinkel der GNM aus gesehen) ermöglicht es dem Musiker/Interpreter, seine Fachkenntnisse zu erweitern und dabei folgenden Zwecken zu dienen:
•Die Studiendauer mit größerem Sachverstand und Leichtigkeit zu verrichten;
•Die muskulären und zerebralen Anstrengungen des Erlernens zu reduzieren;
•Die Interpretation seines Repertoriums vom technischen und expressiven Blickwinkel aus zu bereichern;
•In der Lage zu sein, häufiger hochqualitative Auftritte absolvieren zu können;
•Die Kommunikationsprozesse, welche die Basis der musikalischen Form und Interpretation darstellen, zu untersuchen und darin Neuerungen einzuführen.
Der Germanischen Neuen Medizin zufolge bietet die Biologie dem Musiker/Interpreter das Potential eine ausdrucksvolle Synthese auszuarbeiten, welche auf den zweiphasigen Verlauf hinweist, der wiederum:
•Die Arbeit repräsentiert;
•Die Erfahrung des Autors verkörpert;
•Naturgemäß den Prozessen der Evolution der Spezies angehört;
•Sich in der musikalischen Form und Ausführung wiederholt, so wie jedes andere ausdrucksvolle System, welches das Leben imitiert und nachbildet.
PIANISTIK UND LEHRTÄTIGKEIT
Die Anwendung dieser wissenschaftlichen Methode auf das Instrument basiert auf dem System „Phänomenologie der Piano-Technik“ von Maestro Américo Pascual Caramuta; zur Zeit als er im Sterben lag, bestimmte er seine damalige Schülerin, Giovanna Conti, seine „geistige Erbin“ zu sein.
«[...] Die herkömmlich Schule folgt der empirischen Methode, bei der die Schüler versuchen den von den Lehrern erhobenen musikalischen Modellen und Idealen zu entsprechen. Jeder Schüler ist aber vielmehr eine biologische-psychische-soziale Identität. Der Lehrer muss all diese drei Teile der ganzen Identität respektieren, wenn er gute Resultate erhalten möchte. In der Musik ist der Mythos der Persönlichkeit absolut unwichtig; das tatsächliche Interesse beruht auf der Komposition selbst. Ich betrachte Interpretation als einen Liebesakt ... »
Auszug aus Américo Pascual Caramuta, Interview der Zeitung „Clarín“, Buenos Aires, 31.12.1980.